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9. August 2011

Gospelworkshop im Hotel Sonnenberg, D-Büdingen (9. - 13. August 2011)

Montag, 8. August 2011

Heute ist Anreisetag. Heinz und Barbara Schüpbach sammeln in Bern und Umgebung die Sänger/innen Rolf, Rosa, Anna, Silvia, Bernadette, Susanne und Therese ein. In Pratteln steigt Vilma dazu.
Zwei Magnettafeln mit Aufschrift "Dirk Raufeisen Singers" zieren beidseitig die Türen des Busses. Die Scheiben sind abgedunkelt….. momou (1) das macht schon Eindruck ;-)
Hoppla, bei der Einreise nach Deutschland werden wir aufgehalten und Heinz muss Gebühren abliefern für (gem. Formular) "gefährliches Gefahrengut".
Achtung Deutschland, wir kommen!
Klar wird fleissig gesungen und gelacht. Wir erfahren etwas über "Boxenstopps", gäu Rosa…. Bernadette wird schon mal im Voraus darüber aufgeklärt, was sie mit uns zu erwarten hat ;-)
Kurz vor 16.00 treffen wir in Büdingen ein. Heinz nimmt einen Sprung vom Fahrersitz und ist schon wieder auf dem Weg nach Hanau, von wo er den nächsten Zug zurück nach Bern besteigt. Lieber Heinz, wenn es dich nicht gäbe, müsste man dich sofort erfinden…. herzlichen Dank für alles, was du für uns Singers auf dich nimmst!

Im Hotel treffen wir dann auf Walter, Charlotte, Werner, Sandra S. und Bianca mit Familie. So, die Schweizerfraktion für den Workshop ist komplett. Aus Deutschland stossen dann am nächsten Tag noch Agnes, Gerhard und teilweise Rita und Ylva dazu.

Dienstag, 9. August 2011

Zur Einstimmung des Tages spielt uns Dirk ein paar Gospelsongs verschiedener Stilrichtungen. Ein nächstes Thema ist die Frequenz. Auf dem Workshop-Programm ist auch das bekannte Lied "if I had a hammer". Da darf jetzt jede Stimme für sich eine Strophe mit neuem Text komponieren. Das gibt einiges Kopfzerbrechen, bis es sich reimt. Susanne kommt es plötzlich in den Sinn, dass sie doch jetzt gerade zum Coiffeur sollte…;-))
Am Nachmittag kommt ein neues Lied dazu. Als es darum geht, solo zu singen, hat plötzlich der halbe Chor einen Coiffeurtermin hi hi. Vor der Kaffeepause haben ein paar Sänger/innen schwere Augendeckel und Rosa nickt kurz ein. Sie hat uns aber dann glaubhaft versichert, dass man in diesem Zustand trotzdem den richtigen Ton treffen kann! Bravo Rosa!
Nach dem Abendessen hat Dirk eine Ueberraschung für uns bereit. Hans Schwab (seines Zeichens Berner) und seine Partnerin, Ronka Nickel, beehren uns mit ihrem Besuch. Zusammen mit Dirk und Kirsten singen sie uns ein paar Stücke aus ihrem erfolgreichen Programm "Blonder Hans leb wohl". Mit Hans ist Hans Albers gemeint. Wir singen ihnen dafür 3 Stücke aus dem Elvis-Programm. Danach sind wir sowieso nicht mehr zu bremsen und singen bis Mitternacht unzählige berndeutsche Lieder. Dies sehr zur Freude von Hans Schwab!

JAWOLL JAWOLL JAWOLL

Mittwoch, 10. August 2011

Ich bin nicht die Einzige, die um 09.30 Uhr noch müde ist. Ja wenn man am Dienstag halt erst am Mittwoch ins Bett geht…. säuber tschoud! (2) Wir feilen an unseren neuen Liedern. Wenn wir nicht aufmerksam genug sind, wendet Dirk seine Schocktherapie an…… potztusig (3) da sind wir plötzlich wieder ganz Ohr ;-)
Am Nachmittag rufen einige nach einem "Neger" (4). Schön wär's! Nach dem Abendessen ist Karaoke angesagt. Das kennen wir nun schon. Dieses Mal können wir den Text sogar wunderbar vom grossen Bildschirm ablesen. Lothar und Waltraut Raufeisen verbringen den Abend mit uns. Lothar ist auch ein toller Sänger mit einer schönen Stimme! Ebenfalls dabei ist der Allein-Unterhalter Thomas Pabst, ein Bekannter von Dirk. Jedenfalls wird es wieder ziemlich spät…..

Donnerstag, 11. August 2011

Wir arbeiten am Workshop - Programm weiter. Schliesslich sollten wir die Lieder singen können am Samstagabend.
Für sportliche Aktivität ist auch gesorgt. Ich lege zwischendurch mal einen Sprint ein und Dirk ist auf Verfolgungsjagd.
Ueberhaupt werden die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr gefördert! Der Workshop ist voller Zärtlichkeit….die einen finden ihr Schätzeli, die anderen ihren Schnüsu ;-)
Trotzdem oder eben gerade deshalb ist die Stimmung super und wir machen dank dem strengen Regime von Dirk Fortschritte.

Am Abend fahren wir nach Bad Nauheim. Da geben wir ein Konzert unter dem Titel "tribute to Elvis Presley". Zu diesem Konzert erhalten wir Verstärkung durch Ulla, Michael, Edith, Rita, Ylva, Gabi, Sigrun und Bettina. Als Ueberraschungsgast bringt Sigrun ihren Vater, Rudi Glaser, mit. Er hat seinerzeit Elvis Presley, als dieser in Deutschland stationiert war, noch persönlich getroffen und sich mit ihm unterhalten. Da in Bad Nauheim gerade Elvis-Woche ist, sitzen im Publikum viele Elvis-Fans, welche fleissig mitsingen. Bei "in the garden" beschliesst der Chor unisono, eine kurze, spontane Pause einzulegen…… he ja, Dirk hat uns doch immer eingetrichtert : "wenn ich nichts mache passiert nichts" ha ha ha.
Das Konzert ist ein grosser Erfolg. Die Konzertbesucher verlangen noch und noch Zugaben….Uns hat es auch sehr grossen Spass gemacht. Es het gfägt! (5).
Wir lassen den Abend im Hotel Sonnenberg ausklingen. Ingrid hat auf uns gewartet und die Bar ist noch einsatzbereit. Danke Ingrid! Es wird noch viel geredet und gelacht. Nach und nach schleichen sich einige davon. Gewisse Leute warten auf einen Lift, den es nicht gibt oder immer schon besetzt ist. Susanne ist froh, dass der Korridor im 1. Stock Wände hat….

Freitag, 12. August 2011

Heute wird nochmals das ganze Workshop-Programm durchgeübt und an den Details gefeilt. Wir denken auch mal laut nach: wie bin ich eigentlich zum Gospel gekommen? Was bedeutet der Gospel für mich? Interessant, die verschiedenen Meinungen und Erfahrungen zu hören!
Gerhard erzählt uns Wissenswertes über Oberwellengehalt. Wir lernen Neues über Takte, z.B. dass dies eine mathematische Angelegenheit ist. Die meisten haben den Bezugspunkt gefunden, andere suchen ihn immer noch ;-))
Dirk erklärt uns, was wir für Mittel benutzen können, um uns schwierige oder spezielle Stellen zu merken. Zum Beispiel Bilder, Farben oder Zeichen.
Und Ihr Tenor-Frauen, immer schön an die Dusche denken!!!
Um 17.45 Uhr ist dieser Workshop zu Ende. Wir sind und haben es geschafft. Müde aber überglücklich und voller Eindrücke und Emotionen schauen wir auf diese Woche zurück. Wir vermuten, dass wir alle ein bisschen verrückt und angefressen sind, aber das tut ja nicht weh!!!

Samstag, 13. August 2011

Wir dürfen etwas länger ausschlafen, wie schööööön! Nach dem Frühstück, um 10.00 Uhr, spaziert Rolf mit seinem Harem Richtung Büdinger Altstadt. Dort wird nach Herzenslust "glädelet" (6). Die Ladenbesitzer dort kennen uns zum Teil schon und freuen sich, wenn wir ihr Geschäft "überfallen". Bevor es in Richtung Selters geht, gönnen wir uns eine Zimmerstunde.

Um 16.45 fahren wir nach Selters, zu der reformierten Kirche. Diese kleine aber wunderschöne Kirche kennen wir schon vom letzten Jahr. Besucher hat es nicht sehr viele, feiert doch der ehemalige Pfarrer im Haus nebenan seinen Geburtstag und deshalb ist fast tout Ortenberg in seinem Garten. Aber die Begeisterung der anwesenden Zuhörer/innen für dieses Gospelkonzert ist gross und gemäss Dirk war das Konzert sensationell.
Wir haben also innert 2 Tagen zwei ganz unterschiedliche Konzerte gegeben mit jedes Mal ganz anderen Liedern.
Nach der Rückkehr ins Hotel Sonnenberg warten wunderbar belegte Brote und eine feine Kartoffelsuppe auf uns. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Sonnenberg-Team. Das wunderbare Essen, das Ihr uns immer serviert habt, hat bestimmt auch zum Gelingen dieses Workshops beigetragen!
Dirk danken wir für die anstrengende aber einfach wunderbare Workshop-Woche! Wir haben viel gelernt und sind nächstes Jahr wieder dabei! Walter, danke für die Organisation! Ein grosser Dank geht auch an die Helfer im Hintergrund: Lothar und Waltraut Raufeisen.

Sonntag, 14. August 2011

Unser Chauffeur, Heinz Schüpbach, ist am Morgen früh in Bern wieder in den Zug gestiegen und fährt zu uns, um uns dann wieder mit dem Bus sicher nach Hause zu bringen. Dir, Heinz, danken wir auch von ganzem Herzen. Es ist einfach grandios, wenn man so bequem herumchauffiert wird!

Bis zum nächsten Mal, don't give this up!

(1) doch doch
(2) selber Schuld
(3) potztausend
(4) Ablesetafel von Hans Albers
(5) es war toll
(6) eingekauft


15. August 2011 Therese Lüthi

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Musik ist eines der grössten Mittel, das Herz zu bewegen und Empfindungen zu wecken. Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.
Victor Hugo (1802-1885), französischer Schriftsteller