Unser nächster Auftritt: Sonntag, 2. September 2018 17 00 Uhr
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2014 Bericht

Erlebnisbericht Gospelworkshop 2014 an der Lenk

Montag, 21. Juli 2014 (1. Workshop-Tag)

Die über 50 Teilnehmenden finden sich um 9.30 Uhr im Saal des ehemaligen Hotels Löwen ein und das Leitungsteam - bestehend aus Dirk, Walter und Tommie als Leadsänger - begrüssen die gespannten Gospelfreunde und schon geht's mit dem neu aufgelegten Workshop los. Stimm- und gehörbildende Übungen dienen dem Einsingen, danach nehmen wir uns das erste von 10 Liedern vor, welche wir in 4 Tagen erarbeiten werden. Knapp 5 Stunden arbeiten wir konzentriert an den Liedern, ab 16 Uhr haben wir dann frei.

Um 21 Uhr gibt's dann schon wieder Programm, nämlich eine Jamsession im schön hergerichteten Kulturkeller im Hotel Kreuz. Man ist noch etwas zurückhaltend, dennoch gibt es im Laufe des Abends einige musikalische Beiträge der Workshop-Teilnehmenden. Und ausserdem macht sich Hugo mit uns bekannt (ein leckerer erfrischender Drink aus Schaumwein, Holunderblütensirup, Limetten und Minze). Der Gentleman wird uns auch die kommenden Abende versüssen…

Dienstag, 22. Juli 2014 (2. Workshop-Tag)

Blick aus dem Fenster: es regnet immer noch und schon wieder…na dann schwitzen wir doch während dem Proben weniger ;-) Die Nacht war ein bisschen kurz, hm…….

Heute machen wir mit Dirk zuerst Ton-Übungen. Das O leise und laut. Jede Stimme kommt einzeln dran. Die Schwebungen müssen noch weg! Und die Terzen tönen besonders schlimm, wenn sie nicht genau getroffen werden. Der Sopran muss zwischendurch noch den Rauschegesang loswerden, denn sonst könnte es bis Ende Woche Halsschmerzen geben.

Eine praktische Hilfe haben wir bei etlichen Liedern durch das Lied "smoke on the water" (pä pä pä, päpäpära) Da finden wir die Bluestonleiter wieder, welche auch häufig in den Gospelliedern vorkommt. Ach ja, die Intonation ist auch sehr wichtig, sonst tönt es nach bellen! Besonders zu beissen haben wir heute am Lied "give it up". Es dauert eine Weile, bis es zwischen Tommie und dem Chor harmoniert. Dirk meint "wir müssen given it up".,

Heute kommen neu dazu: somebody's knocking at your door, give it up und happy. Um 16.00 Uhr denke ich: uff schon wieder ein Workshoptag geschafft! Heute Abend ist Karaoke angesagt, d.h. das Schlafmanko wird wieder anwachsen. Henusode…..

Mittwoch, 23. Juli 2014 (3. Workshop-Tag)

Auch heute wird tagsüber wieder hart an den Liedern gearbeitet. Einen Grossteil haben wir schon geschafft und Dirk ist sehr zufrieden mit uns. Und das will was heissen! Abends dürfen wir im Speisesaal des Hotels Kreuz dinieren und dazu ein Konzert des Leiterteams geniessen. Für Tommie konnte sogar ein Schlagzeug aufgetrieben werden, Dirk bearbeitet wie immer gekonnt das Piano. Das Konzert ist der Hammer! Dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Die tolle Darbietung wird durch lautes "Gschnurr" der Anwesenden fast übertönt - das ist wirklich sehr schade.

Nach dem musikalischen Abendessen verabschieden sich viele und die Verbliebenen rücken näher zusammen und haben viel Spass. Bald müssen wir den Speisesaal verlassen, dürfen aber in der Gaststube weiterfeiern. Es ist laut und sehr lustig, so wie es halt ist, wenn DR Singers dabei sind!

Donnerstag, 24. Juli 2014 (4. Workshop-Tag)

Uff, es wird jeden Tag ein bisschen mühsamer, sich vom Bett zu lösen ;-)).

Heute machen wir als erstes wieder Tonübungen mit la la la. Wir lernen, die Töne von Anfang an richtig zu treffen. Dirk sagt, wir sollen uns dabei eine gerade Treppenstufe vorstellen. Er lehrt uns, die abgestuften Töne richtig zu singen (z.B. bei "never be afrai he he haid". Damit wir das lernen, lachen wir fast ein St.Nikolaus he he he und ho ho ho. Eine geniale Übung, die uns auf die richtige Spur bringt! Wir lernen etwas über die Akkorde 1, 4 und 5. Damit kann man bei Bedarf viele Gospellieder spontan begleiten.

Im Laufe des Morgens trifft Marc Jundt bei uns ein. Er begleitet uns als Percussionist. Kirsten begleitet uns bei 2 Stücken mit ihrem Akkordeon (wunderschön).

Heute werden die gelernten Stücke alle wiederholt. Dirk sagt, dass 80 % für das Gelingen eines Songs auf das Timing fallen. Beim Ueben von "happy day" ist noch ein Geschwader von Brummern zu hören ;-) Das kann auch vermieden werden, wenn der Bass sich die Töne wiederum als gerade Stufe vorstellt.

Um 16.00 Uhr ist der Workshop zu Ende. Dirk meint, es sei sensationell, dass der Workshopchor innert 4 Tagen 10 Lieder gelernt habe! Es grenze schon fast an ein Wunder.

Dirk dankt dem Helferteam und ganz speziell Walter für seinen grossen Einsatz als Organisator. Auch ein ganz grosses Merci geht an Heinz für seinen unermüdlichen Einsatz beim Aufbau und Abbau der Instrumente! Ein Dank geht ebenfalls an Tommie und Kirsten für ihre Begleitung und ihren Einsatz sowie an die Stiftung Kulturförderung Lenk. Bei Dirk bedanken wir uns mit einer lautstarken standing ovation!

Heute Abend geht es weiter mit einer zweiten Jam-Session. Lets' go!

Freitag, 25. Juli 2014 (5. Workshop-Tag)

Heute Morgen treffen wir uns direkt in der Kirche in Lenk für die Stell- und Hauptprobe. Die Akustik ist fantastisch und wir freuen uns auf das Konzert am frühen Abend. Am Nachmittag haben wir noch ein paar Stunden frei. Um halb fünf treffen wir uns vor der Kirche zum Fototermin. Um fünf laufen wir mit "Hey everybody" in die Kirche ein und beginnen das Konzert. Wir schmettern die 10 Gospel-lieder mit vollem Volumen in die Kirche. Wow, da kann man wirklich nur sagen "We gonna raise the roof, we gonna rock this building", denn genau das tun wir! Das Publikum ist jedenfalls begeistert und ringt uns noch eine Zugabe ab. Es ist schon erstaunlich, was in 4 Tagen gesanglich erreicht werden kann!

Nach dem Konzert gibt es im Hotel Kreuz das Schlussapéro und Arlette hält eine schöne, berührende Rede und verteilt Geschenke an die Leiter und Helfer. Und schon ist eine super Workshopwoche vorbei und die Vorfreude auf die nächste beginnt!


Berichte Montag, Mittwoch, Freitag: Babs Maeder, Bern
Berichte Dienstag, Donnerstag: Therese Lüthi, Bern

Redaktion: Walter Däppen, Schönbühl

27. Juli 2014

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