Unser nächster Auftritt: Sonntag, 2. September 2018 17 00 Uhr
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2016 Bericht

Erlebnisbericht Gospelworkshop 2016 an der Lenk

Zum dritten Mal organisieren Walter Däppen und Dirk Raufeisen den Gospelworkshop an der Lenk.

Sonntag, 17. Juli 2016 (Eintreffen/Apéritiv)

Um 17.00 treffen sich ehemalige und neue Workshop-Teilnehmer beim Hotel Wildstrubel zum Apéro. Dank dem sonnigen und warmen Wetter kann dieses auf der Hotel-Terrasse durchgeführt werden.

Dirk und Walter begrüssen die Anwesenden herzlich. Es sind dieses Jahr 42 Sänger und Sängerinnen dabei. Viele Gesichter sind einem bekannt, ein paar sind neu. Auch ein grosser Teil der DR Singers ist wieder anwesend. So kommt man schnell ins Gespräch.

Viele von uns sind auch zum Nachtessen wieder auf der Terrasse versammelt. Es wird (wie immer, wenn wir zusammen sind) viel gelacht und geredet. An dieser Stelle sei noch festgehalten, dass Matthias ein ganz Lieber ist ;-)

Montag, 18. Juli 2016 (1. Workshop-Tag)

Pünktlich um 09.30 Uhr begrüssen Tommie Harris und Dirk Raufeisen alle Anwesenden zum diesjährigen Workshop. Tommie ist sehr glücklich darüber, wieder dabei sein zu dürfen. "You make me feel so good" ist seine Aussage. Walter kann krankheitshalber leider nicht dabei sein. Aber die ganze Woche über steht für ihn ein Stuhl in vorderster Front parat. Er ist also trotzdem irgendwie immer dabei.

Heinz Gerber ist die ganze Woche unser "Hoffotograf". Dabei muss noch festgehalten werden, dass Heinz nicht der Freund, sondern der Ehemann von Arlette Gerber ist! (Nur, damit hier nicht falsche Gerüchte aufkommen) :-)

Es gibt 10 min. warm up. Dabei wird auf das Timing aufgepasst und beim "aaaah" sollte der Mund so aussehen wie ein Oval in der Vertikalen.

Danach nehmen wir uns den Lenk-Song vor. Der muss einfach nur wieder aufgefrischt werden, ist er doch fester Bestandteil des Konzertes. Aber oho, gemäss Dirk muss der Sopran noch die Wolldecke upliften und strahlen, strahlen, strahlen beim Singen! Der Alt singt wie unter einer Plasticfolie. Aber der Tenor: WOW. Die Herren: "BRAVO"

"Reach out and touch" ist das nächste, neue Lied. Wir singen und loopen, bis es stimmt. In dieses Lied müssen wir viel Ueberzeugung reinlegen! Hier wird der arme Tommie fast vom Clown zum Vamp und meint: "Tommie doesn't want to end up without the choir. Hie tries to control himself". Ja…. es wird trotz der harten Arbeit auch viel gelacht und das ist gut so.

Das dritte Lied heute heisst "Give praise". Dieses Stück stand schon letztes Jahr auf dem Programm. Deshalb ist es einigen schon bekannt. Zum besseren Verständnis erklärt uns Tommie die Texte, die er singen wird. Bei diesem Lied heisst das Schlüsselwort: Dankbarkeit. Dies müssen wir versuchen auszudrücken.

Dienstag, 19. Juli 2016 (2. Workshop-Tag)

Heute will Dirk beim Einsingen mehr auf die Atmung eingehen. Ah und oh tief und hoch. Tief = braucht mehr Luft. Was passiert, wenn wir durch die Nase einatmen?

Charlotte B. meint: "ja die Luft wird nun gefiltert". Antwortet Sonja: "ja bei Haaren an den Zähnen ist das nicht nötig!"

Die Atmung ist ganz wichtig beim Singen. Und natürlich die Körperhaltung! Der Wirkungsgrad der gehaltenen Töne nach diesen Uebungen verbessert sich stark.

Wir singen Hey everybody zum Einstimmen. Danach folgt "Let God work it out". Dies ist ein ganz altes Stück, ein bisschen umgemodelt von Dirk und Tommie.
Hier muss unbedingt auf die DUR-Terz aufgepasst werden, damit diese klar rauskommt. Beim Vamp bitte nicht bellen! Bei diesem Vamp besteht die Schwierigkeit darin, dass Dirk gerade Noten spielt und wir dazwischen singen.

Lord, Lord, Lord, ist das nächste neue Lied. Hier ist zwar nicht viel Text zu lernen, jedoch muss sehr präzise gesungen werden. Tommie singt die Strophen und wir dürfen die Einsätze nicht verpassen! Und bitte am Schluss nicht singen "schuf been good to me" ;-)

Als drittes Lied folgt "Come now is the time to worship". Für uns DR-Singers relativ easy, da das Lied in unserem Programm ist. Und trotzdem…. Geübt werden muss immer wieder. Das "Come" am Schluss muss losgelöst kommen, egal welcher Ton. Rolf meint: "mit der Luft, die uns langsam ausgeht". Dirk meint leise zu Tommie: "that was very good, but we don't let them know". Haha, wir haben es gehört!

Zum Schluss dieses Workshop-Tages wiederholen wir "give praise". Dirk sagt: "wir dürfen uns jetzt mal selber applaudieren! Hmmm tut das gut :-)

Am Abend findet die Jam-Session statt im Hangar-Club des Hotels Wildstrubel. Dieser Raum wurde neu eingerichtet mit Discokugel, farbigen Scheinwerfern, einer Bühne usw. usw. Sieht super aus und man verweilt gerne. Dazu steht noch extra nur für uns eine Service-Fachfrau zur Verfügung, die uns jeden Wunsch erfüllt.

Tommie singt zur Eröffnung den soeben komponierten Lenk-Blues. Dazu spielt er Schlagzeug. Dirk begleitet am Piano. Etliche Workshop-Teilnehmer haben sich eingefunden zum Singen oder ein Instrument spielen (oder beides zusammen).

Mittwoch, 20. Juli 2016 (3. Workshop-Tag)

Das "morningword" kommt von Tommie. Er bedankt sich für das Mitwirken bei der Jam-Session letzte Nacht.
Als warm-up singen wir wieder hey everybody. Tommie hat heute seine Stimme geölt, damit er gut in die Höhe kommt.
Danach folgen rhythmische Stimmübungen mit a e i o u
Sowie lustige Uebungen mit lalali, lelile und loleli, begleitet von grossem Gelächter. Wir versuchen, die Akkorde lange zu halten, auch die schrägen. Schlussendlich noch "ta ta ta", bis die Lautsprecher reklamieren!

Das nächste Lied heisst "Life can promise you" (von Martha Cambridge). Bianca übernimmt den Solopart. Dirk erklärt, von was dieses Lied überhaupt handelt. Damit wir das auch ausdrücken und rüberbringen können. Dieses Wunder vom Leben…

Stayed on Jesus (acapella) steht nun auf dem Programm. Hier: Achtung, wieder die Terz! Hallelujah we can trust Tommie, because he is directing us! Tommie wird die Strophen singen. Jemand fragt: "wie geht der Schluss"? Antwort Tommie: "you can pray for anything" : Also es bleibt spannend!

Sparrow ist das nächste Lied. Auch das ist uns bekannt vom DR-Singers-Chor-Repertoire. Tommie wird wieder sehr eindrücklich den Solopart übernehmen. Eine Kostprobe wird jetzt schon abgeliefert!

Wir wiederholen nochmals "give praise". Wir schaffen es bis zum "fast gut"?!

Let God work it out wird wiederholt. Der Teil "give him praise and sing and shout, let him in and work it out" ist sehr anspruchsvoll vom Tempo her. Aber "Workshop" heisst ja bekanntlich ARBEITEN.
Am Schluss dieses Workshop-Tages ist Dirk begeistert, was wir alles in dieser kurzen Zeit gemeistert haben.

Abends ist im Hangar-Club Konzert mit Tommie und Dirk. Vorher treffen wir uns dort schon zum Abendessen. Von Beginn an herrscht eine Superstimmung! Manch einer/eine schwingt dazu das Tanzbein. Dirk spielt den Caravan, bis die Finger schmerzen. Zum Glück hat Susanne schon einen Kübel mit Eiswürfel parat zum Kühlen :-)

Donnerstag, 21. Juli 2016 (4. Workshop-Tag)

Dirk begrüsst uns zur letzten Workshop-Probe. Das Wort zum heutigen Tag: "analyse our work until it's absolutely perfect"! Das Motto des diesjährigen Workshops heisst schliesslich "no risk no fun"! Wir sollen was riskieren, etwas wagen, mutig sein.
Danach gehen wir nochmals auf die Terzen ein, die uns Mühe machen. Jede Stimme sucht seinen Terz. Das Konzertprogramm wird verteilt.
Unterdessen ist Marc Jundt eingetroffen. Er wird uns wieder mit seinen Percussions-Instrumenten begleiten. Herzlich willkommen und ein grosses MERCI an Marc!
Das ganze Programm wird nochmals durchgesungen.

Abends findet das unterdessen richtig beliebte Karaoke statt. Der Beamer und die Leinwand hat man uns schon bereit gestellt. 2 Std lang wechseln sich Sänger und Sängerinnen ab. Die Stimmung ist top.

Freitag, 22. Juli 2016 (5. Workshop-Tag)

Schon um 08.30 Uhr müssen wir in der Kirche eintreffen zur Hauptprobe. Da hat manch einer noch Schlitzaugen :. Das ganze Konzertprogramm wird einmal durchgesungen. Nach "Let God work it out" meint Dirk: "was könnte man hier noch verbessern?" Grosses Rätseln…. Dirk: "nichts, es war gut so!" Ein paar Patzer gehören immer zur Hauptprobe. Diese gleichen Fehler macht man während des Konzertes bestimmt nicht wieder!
Zum Schluss meint Dirk noch: "nach meinem Empfinden wird das das beste Workshop-Konzert aller Zeiten".

Um 17.00 Uhr findet das Konzert bei gut besetzter Kirche statt. Walter, Charlotte und Kirsten sind auch eingetroffen und singen zum Teil mit. Viele Stammgäste und Freunde und Bekannte beehren uns mit ihrem Besuch. Das Konzert verläuft bestens und wir dürfen erhobenen Hauptes die Kirche verlassen. Viele positive Rückmeldungen dürfen wir entgegen nehmen.

Als Abschluss findet wieder ein Apéro im Hotel Wildstrubel statt. Bei dieser Gelegenheit werden die Kursbestätigungen abgegeben.

Zum Schluss möchten wir noch speziell danken:
Unserem Heinz Schüpbach, der unterdessen unersetzlich geworden ist.
Heinz Gerber, dass er uns die ganze Woche mit seiner Kamera verfolgt und tolle Aufnahmen gemacht hat.
Walter für die grosse Arbeit im Hintergrund.
Marc Jundt für seine Percussion-Begleitung beim Konzert.
Dirk und Tommie für die tolle Leitung des Workshops
Und last but not least: dem Wildstrubel-Team, das uns die ganze Woche so herzlich aufgenommen und toll bewirtet hat!

Es lebe der Gospel-Workshop 2017!


Bericht: Therese Lüthi, Bern

Redaktion: Walter Däppen, Schönbühl

31. Juli 2016

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